Feldmusik Seewen
Seit über 100 Jahren musikalisch durch Dick und Dünn

Musikexperiment begeisterte restlos

Am Sonntagabend lud die Feldmusik Seewen und der Kirchenchor Seewen zu einem gemeinsamen Konzert ein. Das Publikum kam in Scharen, um das spezielle Konzert zu hören.
Von Irene Auf der Maur, Bote der Urschweiz, 15. April 2008

Mit Fanfarenklängen unter der Leitung von Alex Maissen wurde das Konzert durch die Feldmusik eröffnet. «A Joyful Fanfare» von Franco Cesarini hallte durch die Pfarrkirche Seewen mit ihrer wundervollen Akustik. Ansager Thomas Gwerder, der gekonnt durch das Programm führte, konnte auf ein Trompetensolo im nächsten Stück «Spanish Trumpet», komponiert von Rita Defoort, hinweisen. Der 26-jährige Philip Kaufmann zeigte sein Können auf der Trompete und erntete für die Superleistung einen tosenden Applaus und einen schönen Blumenstrauss.

Experiment geglückt
Nachdem die Feldmusik römische Känge mit dem Stück «Sid Addir Babai» von Lorenzo Pusceddu und schottische Klänge mit «Highland Cathedral» von Michael Korb in die Kirche brachte, kam es zum erwarteten Zusammenspiel der Feldmusik und des Kirchenchors. In Jacob de Haans «Nerval's Poems» zeigten der Kirchenchor Seewen und die Feldmusik Seewen, dass sie bestens harmonierten. Nach dem sechsteiligen Stück konnte nun auch Dirigent Peter Fröhlich mit seinem Kirchenchor alleine die Akustik der Pfarrkirche testen. Mit den Stücken «All things bright and beautiful» von John Rutter und «Tebe poem» von Dmitri Bortnaiansky erntete der Kirchenchor tosenden Applaus. Das «Ave Maria païen» von Scott Richards krönte das Zusammenspiel von Kirchenchor und Feldmusik. Mit der Zugabe «Life on Mars» von David Bowie wurde das hervorragende Konzert durch die Feldmusik abgeschlossen.

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